Im Zuge der Debatte um die Sendefrequenz des öffentlich rechtlichen Senders
ORF Sport Plus wird folgende Resolution verabschiedet:
RESOLUTION
Der Österreichische Sport trifft folgende Feststellungen:
1. Der organisierte Sport ist eine der stärksten Säulen der österreichischen
Gesellschaft. Der Beitrag des Sports zum sozialen und wirtschaftlichen
Wohlstand unseres Landes ist unschätzbar.
2. Der Sport repräsentiert die größte gesellschaftspolitische Gruppe in
Österreich. Die BSO vereint unter ihrem Dach über ihre
Mitgliedsorganisationen mehr als 3 Millionen Menschen – das ist ein Drittel der
österreichischen Gesamtbevölkerung.
3. Für alle österreichischen Sportverbände ist die Existenz eines Spartensenders
Sport im öffentlich rechtlichen Fernsehen von lebenswichtiger Bedeutung.
4. Nachdem seitens der BSO mit dem ORF intensiv über die Berichterstattung im
ORF und auf ORF Sport Plus verhandelt wurde und dabei die Voraussetzung
der Beibehaltung der Erreichbarkeit eine Grundvoraussetzung war, gehen wir
davon aus, das diese auch so beibehalten wird. Gerade im Lichte dieser
Verhandlungen mit dem ORF ist diese aktuelle Entwicklung mehr als
unbefriedigend.
Aus diesen Feststellungen fordert der Österreichische Sport vom ORF:
1. Die bisherige Sendefrequenz von ORF Sport Plus/TW1 muss beibehalten
werden.
2. Der öffentliche Auftrag des ORF ist es, dem Sport einen breiten Raum
einzuräumen und seine Interessen wahrzunehmen. Dazu gehört auch die
Beibehaltung der traditionellen Sportfrequenzen.
3. Eine optimale Erreichbarkeit der Sportinhalte muss gewährleistet und
sichergestellt sein.
4. Der Österreichische Sport fordert die Beibehaltung der ORF Sport Plus
Sendefrequenz sowie umgehende konstruktive und partnerschaftliche
Gespräche des ORF mit der Bundes-Sportorganisation, damit auch in Zukunft
das vielfältige Angebot des Sports und seiner Sportakteure gesichert ist.
ÖRV Präsident Andreas Schwab




